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Stefan Fraas
Dirigent, Intendant, Geschäftsführer

Dirigent, Intendant und Geschäftsführer der Vogtland Philharmonie

GMD Stefan Fraas ist gebürtiger Vogtländer und studierte in Zwickau Schulmusik sowie an den Musikhochschulen „Franz Liszt“ Weimar und „Carl Maria von Weber“ Dresden Klavier, Gesang und Chor- und Orchesterdirigieren.

In Meisterkursen bei Helmut Rilling, Heinz Rögner, Miltiades Caridis vervollständigte er seine Studien. Stefan Fraas errang bei nationalen und internationalen Wettbewerben verschiedene Preise und Auszeichnungen.

Seine künstlerische Arbeit mit Orchestern begann 1988 als Kapellmeister des Vogtlandorchesters Reichenbach. Im Jahr 1992 wurde er Dirigent und Geschäftsführer und 1995 außerdem Intendant der Vogtland Philharmonie. Von 2000 bis 2006 war Stefan Fraas darüber hinaus Chefdirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen. 2007 wurde er zum Generalmusikdirektor ernannt. Von 2008 bis 2013 war Stefan Fraas Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim.

Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Zypern, Israel, China, Mexiko, Brasilien und in die USA. Dabei dirigierte er in bedeutenden Musikzentren (Wien, Mailand, Rom, St. Petersburg, Salzburg, Prag, Brüssel, London, Paris, Tel Aviv, New York, Chicago, Mexiko City, Brasilia u.a.).

Vom Chinesischen Rundfunkorchester Peking wurde er 1999 zum Ehrendirigenten ernannt. Mehrfache Einladungen zu renommierten Festivals (Schleswig-Holstein-Musikfestival, Schwetzinger Festspiele, Klassik-Festival Ruhr, Santander Musikfestival, Kotor Art Montenegro, Les Floraisons Musicales und Nancyphonies Frankreich, Ohrid Summer Festival Mazedonien u.a.) sind Ausdruck seines vielseitigen künstlerischen Engagements. Durch die Leitung von Dirigierkursen sowie einer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth widmet er sich seit Jahren erfolgreich dem dirigentischen Nachwuchs.

 

David Marlow
Chefdirigent

Chefdirgent der Vogtland Philharmonie

David Marlow ist seit 2014 Chefdirigent der Vogtland Philharmonie. Von 2010 bis 2015 war er musikalischer Assistent von Andris Nelsons bei den Bayreuther Festspielen, für den er im Dezember 2015 kurzfristig die „Lohengrin“-Proben beim Concertgebouw Orkest Amsterdam übernahm. Das positive Echo des Orchesters führte zu weiteren Einladungen in die Niederlande, nach Luxemburg und Irland.

Zu Beginn der Saison 2016/2017 debütierte Marlow beim Ulster Orchestra Belfast und beim Rotterdams Philharmonisch Orkest, mit dem er alle Werke der drei Prokofjew-Konzertprogramme beim Gergiev-Festival einstudierte. Weitere Projekte mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und dem Het Gelders Orkest stehen an und auch die Zusammenarbeit mit dem WDR Sinfonieorchester und den Duisburger Philharmonikern wird fortgesetzt.

Im Juni 2016 sprang Marlow bei der Jenaer Philharmonie ein und wurde auch dort sofort wiedereingeladen. Weitere Orchester, die Marlow regelmäßig als Gast dirigiert, sind das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder) und die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford.

Im Alter von 21 Jahren dirigierte David Marlow mit den „Dialogues des Carmélites“ von Poulenc seine erste Oper. Nach seinen Studien in Detmold und Wien begann er eine Kapellmeisterlaufbahn, die ihn zunächst nach Aachen und später nach Chemnitz führte. Bis dato liegen über 300 Vorstellungen hinter ihm, u.a. „Peter Grimes“, „La Bohème“, „Madame Butterfly“, „Lohengrin“, „Carmen“, „Faust“, „Hänsel und Gretel“, „Don Carlos“ und „Don Quichotte“ (Massenet). Von 2010 bis 2013 war David Marlow Chorleiter des WDR Rundfunkchores. Dort arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Jukka Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Kurt Masur, Daniel Harding, Howard Griffiths, Simon Halsey und Kent Nagano.

Seit einigen Jahren liegt sein musikalischer Schwerpunkt verstärkt auf der sinfonischen Musik. Als Chef- und als Gastdirigent hat er viele Hauptwerke des klassisch-romantischen Repertoires von Beethoven, Schubert, Brahms, Mahler, Bruckner, Dvorak, Sibelius dirigiert, sowie Werke der klassischen Moderne von Komponisten wie Strawinsky, Bartok, Prokofjew und Schostakowitsch. Auch in der Zeitgenössischen Musik hat David Marlow reiche Erfahrungen gesammelt. So dirigierte er zuletzt Werke wie „Con brio“ von Jörg Widmann, „Industrial“ von Moritz Eggert oder Takemitsus „From me flows what you call time“ und leitete die deutschen Erstaufführungen der Opern „Pinocchio“ von Jonathan Dove, „Selma Jezkova“ von Paul Rouders sowie Ludger Vollmers „Lola rennt“.

David Marlow engagiert sich zudem intensiv in der Musikvermittlung: Seit September 2014 bringt er sinfonische Kompositionen auf WDR3 einem breiteren Publikum näher. Inzwischen kann er auf eine beachtliche Sammlung von „Werkbetrachtungen“ zurückblicken (online nachzuhören). Immer wieder betreut er außerdem auch Education-Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen so wie 2013 beim Kinshasa Symphony Orchestra zusammen mit Musikern vom WDR- und BR-Sinfonieorchester und dem Ensemble Modern.

 

Prof. Lothar Seyfarth
Ehrendirigent

Ehrendirigent der Vogtland Philharmonie

Prof. Lothar Seyfarth wurde im erzgebirgischen Bernsbach geboren. Er erhielt mit 7 Jahren ersten Klavierunterricht. Im jugendlichen Alter arbeitete er als Musiker in diversen Tanzorchestern bevor er sein Musikstudium an der Hochschule für Musik Leipzig aufnahm und dieses mit dem Staatsexamen als Dirigent abschloss. Nach seinem ersten Engagement als Solorepetitor und Kapellmeister am Theater Stralsund wurde er als Musikalischer Oberleiter an das Theater Stendal verpflichtet. Es folgten die Engagements als Chefdirigent des DEFA-Sinfonieorchesters, als Dirigent der Dresdner Philharmonie sowie als Musikalischer Oberleiter am Deutschen Nationaltheater Weimar. Nach einem darauffolgendem Jahr Kapellmeistertätigkeit an der Komischen Oper Berlin übernahm er die Position des Chefdirigenten beim Staatlichen Sinfonieorchester Thüringen, das er nach 11-jähriger Tätigkeit verließ und seither freiberuflich tätig ist.

Aus seinen Engagements resultieren intensive Erfahrungen in den Musikbereichen Oper, Operette, Ballett, Musical, Sinfonik, Chorsinfonik, Kammermusik, Film- und Tanzmusik. Diese künstlerischen Erfahrungen gestatten ein ungewöhnlich weites Ausloten des Spektrums vom großen Sinfonieorchester bis zur BigBand. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Rundfunk-, CD- und Fernsehproduktionen. Gastspiele führten ihn in fast alle Länder Europas, nach Kuba, Nordkorea, die UdSSR und Australien. Sein sinfonisches Repertoire umfasst mehrere hundert Werke von rund 250 Komponisten. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen zeugen vom Einsatz für zeitgenössische Musik, daneben setzte er sich wirksam für die Wiedererschließung und Aufführung "vergessener" Kompositionen ein.

Das dirigentische Wirken von Lothar Seyfarth wird ergänzt durch Kompositionen für Bühne und Film sowie durch jahrzehntelange pädagogische Wirksamkeit und Jurytätigkeit national und international. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist er Ehrendirigent der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.

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