Quadro Nuevo feat. Vogtland Philharmonie

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Das Quartett

Seit 1996 ist Quadro Nuevo (Homepage) die europäische Antwort auf Argentinischen Tango. An einem grauen Januartag jenes Jahres trafen sich vier junge Herren auf einem Parkplatz nahe Salzburg. Sie kannten sich kaum und sollten Filmmusik für den ORF einspielen. Die Gage wurde anschließend im örtlichen Casino verpulvert, der Film nie gesendet, doch eines war klar: Ein neues Quartett mit einem unverwechselbaren Sound war geboren und es sollte nur noch eines geben: die Liebe zur nostalgisch-akustischen Musik und die gemeinsamen Reisen von Abend zu Abend, von Bühne zu Bühne.

Seither spielten Sie auf zahlreichen renommierten Festivals wie Montreal Jazz Festival,  Internationale Jazzwoche Burghausen, Rheingau Musikfestival, Meraner Musikwochen, Jazztage Saalfelden, Ollinkan-Festival Mexico City oder Quebec-Festival und tourten mit bisher über 3.000 Konzerten um die ganze Welt: Vom beschaulichen Oberbayern über die Alpen bis Porto, von Dänemark über den Balkan bis zur Ukraine, quer durch Europa und bis nach Sidney, Montreal, Ottawa, Kuala Lumpur, Istanbul, New York, New Orleans, Mexiko City, Peking, Seoul, Singapur, Tunis, Tel Aviv. Die spielsüchtigen Virtuosen reisen auch als Straßenmusiker durch südliche Städte, fordern als nächtliche Tango-Kapelle zum Tanz, konzertieren in Jazz-Clubs und der New Yorker Carnegie Hall.

Neben zahlreichen CDs veröffentlichten sie auch ihr 224 Seiten umfassendes autobiographisches Roadbook Grand Voyage und Hörbücher mit Ulrich Tukur, Ulrike Kriener, Udo Wachtveitl oder Michael Fitz. Ihre CDs erhielten den Deutschen Jazz Award, kletterten in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts und wurden in Paris mit dem Europäischen Phonopreis Impala ausgezeichnet. In den Jahren 2010 und 2011 erhielten Sie den ECHO Jazz als bester Live Act und wurden so mit dem höchsten Deutschen Musikpreis von der Deutschen Phono-Akademie geehrt.

Immerhin hat das Quartett eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt, geprägt von der leidenschaftlichen Liebe zum Instrument und von größter Spielfreude. Das Geheimnis ist Hingabe: Selten erlebt man Musik mit so viel Spannung, Verve und Einfühlungsvermögen in fremde Kulturen: Arabesken, Balkan-Swing, Balladen, waghalsige Improvisationen, Melodien aus dem alten Europa und mediterrane Leichtigkeit verdichten sich zu märchenhaften Klangfabeln. Diese erzählen vom Vagabundenleben, den Erfahrungen und Begegnungen auf der großen Reise des Lebens, den kleinen Zufällen und den großen Momenten, von Zartheit und wildem Temperament, immer getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden, zwischen verzehrender Sehnsucht und genussvoller Erfüllung - zwischen dem Bitteren und dem Süßen.

03.12.
2017
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