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Mit einem langen Flötensolo begeisterte der junge Albert Pae (links), ein musikalisches Ausnahmetalent aus Los Angeles, beim Adventskonzert am Sonntag in der Schleizer Wisentahalle. Foto: Renate Klein

Schleiz. Mit einem Gedicht über die besinnliche Adventszeit begrüßte Dirk Heinrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Saale-Orla, am Sonntagabend die Gäste in der Schleizer Wisentahalle.

Das Gedicht endete mit dem Satz: "Um sich wirklich zu besinnen, bleibt zu wenig Zeit". Mit einem Raunen im ausverkauften Saal bestätigten das alle Konzertfreunde. Allerdings hatten sie sich aufgemacht, um der Hektik im vorweihnachtlichen Alltag ein Schnippchen zu schlagen. Sie wurden nicht enttäuscht. Anders als sonst standen zum Weihnachtskonzert Werke von nur drei Komponisten auf dem Programm der Vogtland Philharmonie. Das Publikum begegnete trotzdem vielen bekannten Stücken, interpretiert in gewohnt hochrangiger Qualität.

Das Rot der Weihnachtssterne vom Bühnenschmuck harmonierte perfekt mit den Kugeln an der großen Tanne. Es war leicht in Adventsstimmung zu kommen. Als der Dirigent die Bühne betrat, schlugen wohl alle Frauenherzen schneller. Aus Italien kam Francesco la Vecchia, der in Rom studierte und über hundert der berühmtesten Orchester der Welt dirigierte. So, wie man es von einem Italiener erwartet, stürmte der elegante Mann mit graumeliertem dunklen Haar schwungvoll auf die Bühne und dirigierte mit Temperament.

Mit der Ouvertüre zu Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" begann der Abend, den Stefan Fraas moderierte. Dem Auszug aus der Märchenoper folgte das "Flötenkonzert e-Moll op. 57" von Saverino Mercadante. Mit einem langen Flötensolo begeisterte der junge Albert Pae, der in Los Angeles zur Welt kam und weltweit für sein außergewöhnliches Können ausgezeichnet wurde. Mit einem nicht enden wollenden Applaus würdigte das Publikum die Ausnahmeleistung des jungen Mannes.

Stefan Fraas erzählte die Geschichte von den Erlebnissen der kleinen Maria mit dem Nussknacker und dem Mäusekönig. Peter Tschaikowski hat dazu eine geniale Musik geschrieben. Mit der Nussknacker-Suite op. 71a endete das Konzert. Mit Ovationen wurde eine Zugabe gefordert, zu der sich der smarte Dirigent allerdings lange bitten ließ.


Renate Klein / 04.12.12 / OTZ



 

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