Jiří Malát wurde nach seinem Studium an der Prager Akademie der musischen Künste, u.a. bei Vaclav Neumann, 1981 als Chefdirigent an die Oper in Pilsen berufen. Neben diesem künstlerisch umfassenden Betätigungsfeld gastierte er bereits in dieser Zeit bei vielen bedeutenden Orchestern in der damaligen Tschechoslowakei, in Deutschland, in der Schweiz sowie in der früheren Sowjetunion.
Gleichzeitig war er pädagogisch am Pilsener Musikkonservatorium tätig. 1985 wurde er Dirigent beim Rundfunk-Sinfonieorchester in Pilsen, kurz danach an der Janacek Philharmonie in Ostrava und 1988 am Prager Nationaltheater, wo er u.a. die Premieren von Don Carlos, La Traviata und Rossinis Barbier dirigierte. Als Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters in Pilsen (1990-1992) erarbeitete er dann ein breit gefächertes sinfonisches Repertoire und nahm über 200 Titel für den Tschechischen Rundfunk auf.
Seit 1992 lebt Jiří Malát in Deutschland. Bis 2002 war er Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters in Mannheim.